Aufruf zur Protestaktion gegen längere Ladenöffnungszeiten

ver.di Fils-Neckar-Alb lädt ein

Kommt alle zur Protestaktion
am Freitag, 9. Februar!

Fackelzug durch die Reutlinger Innenstadt

Treffpunkt 19:00 auf dem Marktplatz,
anschließend kurze Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz

Wir wollen öffentlich machen, dass uns die Landesregierung und die Arbeitgeber zumuten wollen um diese Zeit noch zu arbeiten. In den Sonntagsreden wird das familien- und kinderfreundliche Baden-Württemberg hoch gehalten und gleichzeitig wollen sie den Beschäftigten im Einzelhandel zumuten, rund um die Uhr zu arbeiten. Im Einzelhandel arbeiten viele Frauen. Wie sollen sie spät abends oder in der Nacht noch sicher nach Hause kommen? Je nach Wohnort besteht vielleicht gar keine öffentliche Verkehrsanbindung mehr.

Die Kündigung des Manteltarifvertrages ist ein offener Angriff der Arbeitgeber. Sie trommeln ständig für längere Ladenöffnungszeiten, wollen aber an den Zuschlägen und Gehältern sparen.

Flugblatt:

Rente mit 67 ist Betrug am Leben!!

ver.di Fils-Neckar-Alb lädt ein

Gemeinsame Protestkundgebung mit der IG Metall am Freitag,
2. März 2007, 13.00 Uhr
auf dem Reutlinger Marktplatz

Redner : Bertin Eichler,
Vorstandsmitglied des geschäftsführenden
Hauptvorstands der IG Metall
Angela Hauser
Personalratsvorsitzende am Uniklinikum Tübingen

Für die Älteren bedeutet die Rente mit 67:
- Volle Arbeit statt Ruhestand
- Weniger Geld wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt
- Wenn man überhaupt keinen Arbeitsplatz mehr bekommt,
bedeutet dies den sozialen Absturz

Für die Jüngeren bedeutet die Rente mit 67:
Bei der Rente mit 67 sehen auch die Jungen alt aus. Weil die Arbeitsplätze von den Älteren besetzt sind, fehlen sie den Jungen. Hier wird Zukunft gestohlen!

Deshalb gilt am 2. März 2007:
Jung und Alt gemeinsam
gegen die Rente mit 67 !

Flugblatt: rente67-rt23 (pdf, 66 KB)

Her mit dem schönen Leben!

Bedingungsloses Grundeinkommen für alle:
Konkrete Utopie oder neoliberale Mogelpackung?
****************************************

Diskussion mit Werner Rätz, Bonn
(Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von attac)

Donnerstag, 8. Februar 2007, 20 Uhr
Erasmushaus der KHG, Belthlestr. 40, Tübingen


Veranstalter: ZAK Tübingen
(mit Unterstützung des Rosa-Luxemberg-Forums Baden-Württemberg)

Die sozialen Sicherungssysteme werden zerstört, Millionen Menschen
verarmen mit Hartz-IV, von den weltweiten ökologischen und sozialen
Verwüstungen ganz zu schweigen: So darf es nicht weiter gehen.

Auf der Suche nach Alternativen bringen manche die Idee eines allgemeinen Grundeinkommens ins Spiel vom Drogerie-Milliardär Götz Werner über Tübingens grünen OB Boris Palmer bis hin zu Erwerbslosengruppen. Genannt werden Beträge von 600 Euro bis 1500 Euro im Monat. Auch unter Linken wird die Idee diskutiert und zwar äußerst kontrovers:

Die einen erhoffen sich von einem auskömmlichen Grundeinkommen (ohne Arbeitszwang!) neue Möglichkeiten für sinnvolle Tätigkeiten jenseits der Erwerbsarbeit und vielleicht sogar eine schrittweise Überwindung des Kapitalismus. Denn wer würde noch schlecht bezahlte Drecksarbeiten annehmen oder sich im Job schikanieren lassen, wenn das Grundeinkommen auch so zum guten Leben reicht?

Die anderen sprechen von einer "Stilllegungsprämie" für Erwerbslose und
fordern als Alternative eine radikale Verkürzung der Erwerbsarbeit. Sie
fürchten, ein allgemeines Grundeinkommen würde die letzten Reste des
Sozialstaats und gewerkschaftlicher Gegenmacht zerstören. Denn zumindest die neoliberalen Bürgergeld-Befürworter wollen vor allem die Löhne staatlich subventionieren und die Unternehmen von Steuern und
Sozialabgaben entlasten.

Was wären (linke) Mindestanforderungen an ein Grundeinkommens-Modell? Wie würde es sich auf unsere Wirtschaftsweise auswirken? Auf die Bedeutung von (Erwerbs-)Arbeit? Wer soll es durchsetzen? Und was würde ein Grundeinkommen als weltweites Menschenrecht bedeuten?

Werner Rätz ist Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von attac und aktiv in der Bonner Informationsstelle Lateinamerika (ila). Er ist Mit-Autor von "Grundeinkommen bedingungslos" (Attac-Basistexte 17, Hamburg
2005).

Zur Vertiefung laden wir am folgenden Vormittag (Fr, 9.2., von 9 bis 13
Uhr) zu einem Seminar mit dem Referenten ein. Unkostenbeitrag 5 Euro.
Anmeldung unter: zak@zak-tuebingen.org

Dr. Hans-Jürgen Urban (Frankfurt/Main): "Gewerkschaftliche Strategiebildung im Übergang zum Kapitalmarkt-Kapitalismus"

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Tübingen in Zusammenarbeit mit dem DGB-Arbeitskreis Tübingen

Termin: 07.02.2007; 20:00 Uhr

Ort: Neue Aula, HS 6, Wilhelmstr. 7, 72074 Tübingen

Seit geraumer Zeit befindet sich Deutschland – wie andere entwickelte kapitalistische Gesellschaften – im Übergang vom Wohlfahrts- zum Kapitalmarktkapitalismus. Die damit verbundenen Umbrüche in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sowie die Hegemonie „neoliberaler Politik- und Deutungsmuster“ haben die Gewerkschaften in eine Situation der Strukturellen Defensive gebracht.
Mit Blick auf die Überwindung ihrer strukturellen Defensive macht den Gewerkschaften ein Dilemma zu schaffen. Einerseits wächst die Notwendigkeit politischer Strategiebildung, andererseits schwinden Ressourcen und Umsetzungschancen gewerkschaftlicher Strategiepläne. Wollen die Gewerkschaften dennoch durch zeitgemäße politische Strategieplanung einen Beitrag zur Überwindung der Defensive leisten, empfiehlt sich ein Rollenverständnis als konstruktive Vetospieler, die der Mobilisierung von Vetomacht die von Veränderungsmacht hinzufügen. Aus dieser Sicht erweisen sich eine machtpolitische Neufundierung im Kapital-Arbeit-System, eine gesellschaftspolitische Selbstmandatierung, mediale Profilierungsstrategie sowie die Transnationalisierung gewerkschaftlicher Strukturen und Politiken als Schlüsselaufgaben.
Hans-Jürgen Urban ist Leiter des Fachbereichs Gesellschaftspolitik/Grundsatzfragen/strategische Planung beim Vorstand der IG Metall.

Rente mit 67 ist Betrug am Leben !!

Gemeinsame Protestkundgebung von ver.di und IG Metall

am Montag, 29. Januar 2007, 13.00 Uhr
auf dem Esslinger Marktplatz


Redner :
Sieghard Bender,
1. Bevollmächtigter der IG Metall Esslingen
Frank Bsirske,
Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di

Für die Älteren bedeutet die Rente mit 67:
- Volle Arbeit statt Ruhestand
- Weniger Geld wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt
- Wenn man überhaupt keinen Arbeitsplatz mehr bekommt,
bedeutet dies den sozialen Absturz

Für die Jüngeren bedeutet die Rente mit 67:
Bei der Rente mit 67 sehen auch die Jungen alt aus. Weil die Arbeitsplätze von den Älteren besetzt sind, fehlen sie den Jungen. Hier wird Zukunft gestohlen!

Deshalb gilt am 29. Januar 2007:
Jung und Alt gemeinsam
gegen die Rente mit 67 !

Studiengebühren boykottieren!



Nele Hirsch (MdB), bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. und langjährige fzs-Aktivistin kommt am

Montag, 5. Februar 2007 um 20 Uhr
Neue Aula, Hörsaal 6, Wilhelmstr.7

nach Tübingen. Sie wird bei einer Diskussionsveranstaltung über ihre Erfahrungen in Bewegung und Parlament berichten und über die

Ökonomisierung der Bildung

sprechen. Sie will für den Boykott der Studiengebühren werben und Alternativen zur neoliberalen Bildungspolitik aufzeigen.

Eine Veranstaltung von ['solid] Tübingen.

Luftballon-Aktion

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Am 16.12.2006 stiegen 1000 Luftis in den Himmel um ein Signal gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung zu setzen

Vorberichterstattung auf tagblatt.de
"Luftballons gegen Armut und Ausgrenzung" hier

Bericht auf gea.de
"Protest - Demonstranten legen kurzzeitig den Verkehr auf der Tübinger Neckarbrücke lahm - Luftballons gegen Sozialabbau" hier

Fotos hier

Presse über betriebliche Aktionen am Mittwoch, den 13.12.06:

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Bild: Franke, von tagblatt.de

"„Rente mit 67 – nein danke!“ tagblatt.de über Proteste am Uniklinikum hier

"Auch KBF-Beschäftigte demonstrierten gegen „Rente mit 67“ hier

Pressemitteilung

Kurz vor Weihnachten erst recht: "Tübinger Bündnis gegen Sozialabbau" aktiv gegen Armut, Ausgrenzung und die Rente mit 67 - 1000 Luftballons und betriebliche Proteste

Tübinger Gruppen sind diese Woche aktiv gegen die Rente mit 67: Die Montagsdemo thematisiert die Rente mit 67. Für Dienstag hat der Arbeitskreis der Tübinger GewerkschafterInnen (DGB-AK) die stellvertretende Vorsitzende des DGB-Landesbezirks Baden Württemberg zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Am Mittwoch finden betriebliche Aktionen im Universitätsklinikum und in der KBF Mössingen statt. Die Aktionswoche beendet das "Tübinger Bündnis gegen Sozialabbau" mit einer gemeinsamen symbolischen Aktion am Weihnachtsmarkt-Samstag: 1000 Luftballons als Signal gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung. Eine Spendenaktion für den Tübinger Arbeitslosentreff (TAT) begleitet die Luftballonaktion.


Bei der großen Luftballonaktion am Samstag, den 16.12.2006 kann man schon im Vorfeld mitmachen: Jeder Luftballon kann durch eine Spende von mind. 1 ¤ symbolisch für die Aktion erworben werden. Die Spenden gehen an den Tübinger Arbeitslosentreff. Schon mehrere Informationsstände in der Altstadt, viele betriebsinterne Sammlungen und Einzelspenden der beteiligten Gruppen brachten einiges zusammen. Wer noch spenden will, kann das an unseren Veranstaltungen diese Woche tun, oder er/sie meldet sich unter der Nummer 0173/6759866.


Die Luftballonaktion am Samstag, den 16.12.06, ab 15 Uhr beginnt mit einer Kurzdemonstration vom Europaplatz (Treffpunkt) über die Neckarbrücke bis vor den Neckarmüller. Im Anschluss an die Demonstration wollen wir für die über 4400 von Armut betroffenen Haushalte in Tübingen die angepeilte Zahl von 1000 Luftballons steigen lassen und damit ein Signal setzen gegen Armut, Ausgrenzung und Arbeitslosigkeit. Armut in Tübingen soll öffentlich thematisiert werden. Arbeitslose und Betroffene wollen (zusammen mit anderen solidarischen politischen Gruppen) aus der gesellschaftlichen Isolierung heraustreten. Wir wollen bei unserer Aktion gemeinsam zeigen, dass man sich gegen Armut öffentlich und politisch zur Wehr zu setzen muss. Wir fordern auch in einem offenen Brief den neuen OB Boris Palmer dazu auf, darauf zu achten, dass auch bei der Stadt Tübingen nur Löhne bezahlt werden, die ein Leben in Würde und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen. Näheres über unsere Beweggründe und die Symbolik dieser Aktion erfahren Sie in unserem Flugblatt im Anhang. Ansprechpartner ist Emanuel Peter: Tel.: 0173/6759866.


Montagsdemo am 11.12.06: Gerhard Bialas spricht zur Rente mit 67

Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 12.12.06, um 20 Uhr: Der Arbeitskreis der Tübinger GewerkschafterInnen (DGB-AK) hat die stellvertretende Landesbezirksvorsitzende Leni Breymaier zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eingeladen. Thema: „Rente mit 67 – Nein Danke?“ Sie wird Position dazu beziehen, warum die anstehende Rentenreform eine Mogelpackung ist, zum Sozialabbau beiträgt und eine weitere Umverteilung von Unten nach Oben bedeutet. Die Veranstaltung wurde kurzfristig vom SV 03 Heim ins gegenüberliegende TSG Sportheim verlegt. Ansprechpartner ist Stefan Dreher: Tel.: 0162/ 2352964. Ein Flugblatt befindet sich im Anhang.

Betriebliche Aktionen am Mittwoch, den 13.12.06:

Uniklinikum: Die Beschäftigten des Uniklinikums werden mit einer verlängerten Mittagspause von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr vor dem Casino der Schnarrenbergkliniken gegen die Rente mit 67 protestieren. Ihrer Ansicht nach bedeutet eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit nur eine Verschlimmerung der Altersarmut und größere Jugendarbeitslosigkeit. Ein ausführliches Flugblatt befindet sich im Anhang. Ansprechpartnerin ist die Personalratsvorsitzende Angela Hauser: Tel.: 0173/3175927.


KBF Mössingen: Die Beschäftigten am KBF Mössingen wollen so zur Arbeit kommen, wie das wahrscheinlich bei 67-Jährigen aussehen würde. Sie schreiben:

„Am Mittwoch, den 13.12.06, protestiert die GEW / ver.di - Betriebsgruppe der KBF gegen die Einführung der Rente mit 67.

2016: Vor Unterrichtsbeginn verteilen die 67jährigen MitarbeiterInnen der Körperbehindertenschule die notwendigen Medikamente, um den Schultag durchzustehen, die Vertretungen für die zahlreich erkrankten KollegInnen müssen organisiert werden... Schon heute stellen LehrerInnen einen hohen Anteil bei den Frühverrentungen und -pensionierungen, arbeiten bis 67 wird LehrerInnen und Schülern nicht gerecht.

Um 10 Uhr treffen sich die MitarbeiterInnen der verschiedenen Schulhäuser zu einer kurzen gemeinsamen Infoveranstaltung mit Martin Groß, ver.di-Geschäftsführer. Da die Geschäftsführung der KBF "gewerkschaftliche Aktivitäten und Veranstaltungen nicht auf dem KBF-Gelände akzeptiert", muss diese leider außerhalb stattfinden.“


Ansprechpartnerin: Corinna Drechsler, Tel.: 07071/760455 oder der Betriebsrat der KBF Mössingen.


Bei Rückfragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung: Tobias Kaphegyi, Tel.: 0170/5172707. Infos auch unter http://sozialabbau.net


Mit freundlichen Grüßen
Tübinger Bündnis gegen Sozialabbau

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